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Seminare
Die stark gestiegenen Energiepreise wirken sich nicht nur auf die deutsche Wirtschaft insgesamt, sondern zunehmend auch auf nordrhein-westfälische Unternehmen, die am Außenhandel beteiligt sind, aus. Zwar wird der Preisanstieg für Öl durch den schwachen US-Dollar Kurs ein wenig abgefedert, mittelfristig jedoch aufgrund der weltweit steigenden Nachfrage nach Energie, insbesondere aus den aufstrebenden Märkten wie die VR China und Indien, nicht gebremst. Eine sichere und preiswürdige Energieversorgung wird zunehmend zu einem wesentlichen Erfolgsfaktor im globalen Außenhandel. In Nordrhein-Westfalen profitiert die mittelständische Wirtschaft zwar auch von steigenden und lukrativen Einnahmequellen der erdöl- und erdgasfördernden Länder durch erfolgversprechende Geschäfte. Weiter stark steigende Energiepreise werden sich jedoch auf die Kalkulation der Exportpreise negativ auswirken. Nicht nur die Kosten für die Herstellung von Waren, sondern auch Kosten für Transport und Logistik werden dadurch deutlich steigen. Es stellt sich daher u. a. die Frage, ob sich der Außenhandel mit Teilfertigprodukten noch lohnen wird. In einem Vortrag mit anschließender Diskussion wurden anhand des Beispiels der Versorgung Deutschlands mit russischem Erdgas Aspekte der Energiesicherheit im globalen Außenhandel praxisnah durchleuchtet. Referent war Herr Uwe H. Fip, Senior Vice President, Gas Supply Division East der E.ON Ruhrgas AG aus Essen. Projektpartner: Wer handelt, der haftet! Absicherungsmöglichkeiten im Bereich der Produkthaftung Projektbeschreibung: Deutschland ist nicht nur Exportweltmeister, Deutschland ist gleichzeitig auch Vizeimportweltmeister. Nordrhein-Westfalen importiert mehr Waren, als es exportiert. Dem Außenhandel, insbesondere dem Importhandel kommt somit eine hohe Bedeutung zu. Der Außenhändler, der die Ware in den freien Verkehr der EU einführt und innerhalb des Binnenmarktes weiterverkauft, unterliegt einem Produkthaftungsrisiko. Beispielsweise dann, wenn importierte Ventile in Heizungsanlagen eingebaut werden, die aufgrund eines verdeckten Mangels einen Schaden der gesamten Anlage verursachen. Wer kommt für die Aus- und Einbaukosten auf? Die Verantwortung des Außenhändlers umfasst u. a. Vorgänge im Rahmen eigener Tätigkeiten, wie z.B. der Wareneingangskontrolle und Beachtung allgemeiner Sorgfaltspflichten bei Lagerung und Versand. Der Verkäufer hat aufgrund der Umkehr der Beweislast für seine eigene Entlastung zu sorgen. Projektpartner: Handel mit China – Gewusst wie! am 25. August 2006 Projektbeschreibung: Ziel des Seminars ist die Erarbeitung von Lösungsvorschlägen für den Einkauf und für den Export. Es wird ausreichend Gelegenheit geben, Fragen zu beantworten und eine lebhafte Diskussion zu führen. Projektpartner:
Sicherheitsanforderungen entlang der Transportkette - Herausforderung und Chance zugleich Projektbeschreibung: Mit der EU-Sicherheitsinitiative soll ein höheres Kontrollniveau zum Schutz vor Terroranschlägen und organisierter Kriminalität geschaffen werden, welches sich in der anstehenden Zollkodex-Durchführungsverordnung niederschlagen wird. Auf die nordrhein-westfälischen Außenhandelsunternehmen kommen enorme Anforderungen an ein innerbetriebliches Risikomanagement zu, was u.a. Voraussetzung für die Erlangung des Status "zugelassener Wirtschaftsbeteiligter" sein wird. In diesen Themenkomplex fallen u.a. erhöhte Sicherheitsanforderungen entlang der Transportkette vom Hersteller über den Exporteur und den Spediteur. Die ersten Logistikdienstleister, Schiffe und Hafenanlagen wurden bereits erfolgreich nach dem ISPS-Code (International Ship and Port Facility Security) zertifiziert. Nicht nur ISPS, sondern auch Sicherheitsstandards wie z.B. TAPA, CSI, C-TPAT sind Teilelemente, die im Zusammenhang mit der neuen EU-Sicherheitsinitiative zu sehen sind. Sicherheit entlang der gesamten Transportkette erfordert eine verlässliche Zusammenarbeit aller am Außenhandel beteiligten Unternehmen und staatlichen Stellen. Die Beachtung dieser neuen Sicherheitsstandards setzen beim Hersteller an und begleiten den gesamten Warenfluss über die jeweiligen Spediteure, Transportunternehmen, Exporteure, Importeure, Zollagenten etc. Referent war Herr Klaus Bieber, Germanischer Lloyd, Hamburg. Herr Bieber ist Fachexperte für die Prüfung und Genehmigung von Plänen zur Gefahrenabwehr gemäß ISPS-Code sowie die Überprüfung von Sicherheitssystemen an Bord von Schiffen. Projektpartner:
Minderung der Steuerbelastung im Zusammenhang mit Auslandsaktivitäten anhand von Fallbeispielen insbesondere aus Polen, Tschechien, Slowakei und Ungarn am 29. März 2006 Projektbeschreibung: Großunternehmen reduzieren durch eine steuerlich optimale Strukturierung ihrer Auslandsbeziehungen die nationale und ausländische Steuerbelastung. Aber auch mittelständische Unternehmen können diese Chance nutzen. Referent war Prof. Dr. Heinz Moll von BM Partner GmbH Steuerberatungsgesellschaft in Düsseldorf. Er verfügt über langjährige praktische Erfahrungen bei der steuerlichen Strukturierung von Auslandsbeziehungen mittelständischer Unternehmen und ist Mitglied des Steuerausschusses der CFE (Confédération Fiscale Européenne). In dem Seminar wurden u.a. angesprochen: Repräsentanz, Firmenpool, Vertretertätigkeit, Zweigstelle, Niederlassung, Personengesellschaft und Kapitalgesellschaft im Ausland. Auch die Dokumentationspflichten im Auslandsgeschäft sowie der Einfluss der Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofes auf die deutsche Besteuerung von Auslandsaktivitäten wurden dargestellt. Projektpartner:
Seminar: Libyen – attraktiver Markt & Standort - Chancen & Risiken bei der Markterschließung und Marktbearbeitung sowie Finanzierungsmöglichkeiten Projektbeschreibung: Libyen war für die deutsche Wirtschaft schon immer ein attraktiver und interessanter Beschaffungs- und Absatzmarkt, die Beziehungen sind über alle Jahre hinweg sehr gut und intensiv gewesen. Zuletzt belegte die 33. Internationale Messe in Tripolis im April dieses Jahres wieder einmal deutlich das große Interesse der deutschen wie auch der nordrhein-westfälischen Wirtschaft an geschäftlichen Beziehungen mit diesem Land Nordafrikas. Deutschland ist beispielsweise nach Italien der zweitwichtigste Lieferant. Aufgrund der neuen politischen Situation, begleitet von den Liberalisierungsbestrebungen in der einheimischen Wirtschaft und gestützt durch die derzeit hohen Einnahmen aus dem Öl- und Gasgeschäft, gewinnt dieser Markt immer mehr an Attraktivität, sowohl für den Aufbau neuer wie für den Ausbau bestehender Vertriebs- und Investitionsvorhaben. Projektpartner: Kurzzeitexperteneinsätze nach Albanien Projektbeschreibung: Seminar zum Thema "Außenhandelsverbände und -dienstleistungen" sowie "Exportmarketing" in Tirana Projektpartner: Seminar von BGA und iMOVE: „Bildungsbusiness Global: Unternehmensinterne Voraussetzungen und Strategien zur Erschließung internationaler Bildungsmärkte" 13. und 14. Oktober 2005 Projektbeschreibung: Im global wachsenden Bildungsbusiness wettbewerbsfähig zu sein, bedeutet für Bildungsanbieter Veränderung in vielerlei Hinsicht. Es gilt unternehmensinterne Voraussetzungen für die Internationalisierung zu schaffen und neue Kompetenzen und Strategien zur Erschließung ausländischer Märkte zu entwickeln. Für Anbieter von Bildungsdienstleistungen, die neue Märkte erschließen wollen, veranstaltete der BGA mit iMOVE am 13. und 14. Oktober 2005 ein Seminar in Berlin. Das zweitägige Seminar von iMOVE und BGA (IET-Service GmbH) diente dazu, Bildungsanbieter aus dem Bereich der beruflichen Bildung mit den internen Voraussetzungen und Strategien für die Erschließung internationaler Bildungsmärkte vertraut zu machen. Projektpartner: Weiterbildungsseminar: Projektbeschreibung: Im Zuge der Globalisierung transformieren sich Industriegesellschaften in Wissensgesellschaften. Dies stellt Länder weltweit vor neue Aufgaben hinsichtlich Ihrer Aus- und Weiterbildungsbedarfe. Hinzu kommt die zunehmende Liberalisierung der Märkte, die auch für die strukturellen Veränderungen, vor denen die Industrieländer weltweit stehen, machen auch vor den USA nicht halt. Und so werden insbesondere die bedarfsgerechte Ausbildung heutiger und zukünftiger Humanressourcen als wesentlicher Faktor für eine erfolgreiche Wirtschaftsentwicklung gesehen. Im Hinblick auf die Ausrichtung an dem Bedarf der Wirtschaft und der praxisorientierten Bildung schaut man auch in den USA mit Anerkennung auf das System der beruflichen Aus- und Weiterbildung in Deutschland. Daher steht man einer Zusammenarbeit mit deutschen Partnern in diesem Bereich grundsätzlich sehr positiv und offen gegenüber. Am Weiterbildungsmarkt USA interessierten deutschen Weiterbildungsanbietern soll dieses Seminar helfen, einen Einblick in die Hintergründe und Potentiale des nordamerikanischen Weiterbildungsmarktes zu bekommen. Dabei sollen auch gemeinsam mit den geladenen Experten über mögliche Ansätze und Strategien zur Kooperation diskutiert werden. (http://www.imove-germany.de) Projektpartner: weitere durchgeführte Seminare Brasilien/Einkaufs-Absatzparadies für Außenhändler? - Aktuelle Entwicklungen beim Im- und Export am 13. Juni 2008 VR China-Recht haben - Recht bekommen-Recht durchsetzen - Aktuelle Entwicklungen im Außenwirtschaftsverkehr" am 15.01.2008 "Außenwirtschaftsförderung NRW-Quo Vadis?" am 26. März 2007 Podiumsdiskussion & Erfahrungsaustausch zum Thema: "Auftragsbeschaffung durch erfolgreiche Beteiligung an internationalen Ausschreibungen" am 9. März 2005 "Minderung der Steuerbelastung im Zusammenhang mit Auslandsaktivitäten" am 6. April 2005
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