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Seminare


Sicherheit der Energieversorgung als Erfolgsfaktor im globalen Außenhandel – Chancen und Risiken für die NRW-Wirtschaft am 7. April 2008
 

Die stark gestiegenen Energiepreise wirken sich nicht nur auf die deutsche Wirtschaft insgesamt, sondern zunehmend auch auf nordrhein-westfälische Unternehmen, die am Außenhandel beteiligt sind, aus. Zwar wird der Preisan­stieg für Öl durch den schwachen US-Dollar Kurs ein wenig abgefedert, mittelfristig jedoch aufgrund der weltweit steigenden Nachfrage nach Energie, insbesondere aus den aufstrebenden Märkten wie die VR China und Indien, nicht gebremst.

Eine sichere und preiswürdige Energieversorgung wird zunehmend zu einem wesentlichen Erfolgsfaktor im globalen Außenhandel.

In Nordrhein-Westfalen profitiert die mittelständische Wirtschaft zwar auch von steigenden und lukrativen Einnahmequellen der erdöl- und erdgasfördernden Länder durch erfolgversprechende Geschäfte. Weiter stark steigende Ener­giepreise werden sich jedoch auf die Kalkulation der Exportpreise negativ auswirken. Nicht nur die Kosten für die Herstellung von Waren, sondern auch Kosten für Transport und Logistik werden dadurch deutlich steigen. Es stellt sich daher u. a. die Frage, ob sich der Außenhandel mit Teilfertigprodukten noch lohnen wird. In einem Vortrag mit anschließender Diskussion wurden anhand des Beispiels der Versorgung Deutschlands mit russischem Erdgas Aspekte der Energiesicherheit im globalen Außenhandel praxisnah durch­leuchtet. Referent war Herr Uwe H. Fip, Senior Vice President, Gas Supply Division East der E.ON Ruhrgas AG aus Essen. 

Projektpartner: 
Außenhandelsverband Nordrhein Westfalen e.V. (AHV) 


Wer handelt, der haftet! Absicherungsmöglichkeiten im Bereich der Produkthaftung

Projektbeschreibung: Deutschland ist nicht nur Exportweltmeister, Deutsch­land ist gleichzeitig auch Vizeimportweltmeister. Nordrhein-Westfalen impor­tiert mehr Waren, als es exportiert. Dem Außenhandel, insbe­sondere dem Importhandel kommt somit eine hohe Bedeutung zu.

Der Außenhändler, der die Ware in den freien Verkehr der EU einführt und innerhalb des Binnenmarktes weiterverkauft, unterliegt einem Produkthaf­tungsrisiko. Beispielsweise dann, wenn importierte Ventile in Heizungsanla­gen eingebaut werden, die aufgrund eines verdeckten Mangels einen Scha­den der gesamten Anlage verursachen. Wer kommt für die Aus- und Einbau­kosten auf? Die Verantwortung des Außenhändlers umfasst u. a. Vorgänge im Rahmen eigener Tätigkeiten, wie z.B. der Wareneingangskon­trolle und Be­achtung allgemeiner Sorgfaltspflichten bei Lagerung und Ver­sand. Der Ver­käufer hat aufgrund der Umkehr der Beweislast für seine eigene Entlastung zu sorgen. 

Projektpartner:
Außenhandelsverband Nordrhein Westfalen e.V.


Handel mit China – Gewusst wie! am 25. August 2006

Projektbeschreibung: Ziel des Seminars ist die Erarbeitung von Lösungsvor­schlägen für den Einkauf und für den Export. Es wird ausreichend Gelegen­heit geben, Fragen zu beantworten und eine lebhafte Diskussion zu führen. 

Projektpartner:  
Außenhandelsverband Nordrhein Westfalen e.V. (AHV)


Sicherheitsanforderungen entlang der Transportkette - Herausforderung und Chance zugleich

Projektbeschreibung: Mit der EU-Sicherheitsinitiative soll ein höheres Kon­trollniveau zum Schutz vor Terroranschlägen und organisierter Kriminalität geschaffen werden, welches sich in der anstehenden Zollkodex-Durchfüh­rungsverordnung niederschlagen wird. Auf die nordrhein-westfälischen Außen­handelsunternehmen kommen enorme Anforderungen an ein innerbe­triebliches Risikomanagement zu, was u.a. Voraussetzung für die Erlangung des Status "zugelassener Wirtschaftsbeteiligter" sein wird. In diesen Themen­komplex fallen u.a. erhöhte Sicherheitsanforderungen entlang der Transport­kette vom Hersteller über den Exporteur und den Spediteur. Die ersten Lo­gistikdienstleister, Schiffe und Hafenanlagen wurden bereits erfolgreich nach dem ISPS-Code (International Ship and Port Faci­lity Security) zertifiziert. Nicht nur ISPS, sondern auch Sicherheitsstandards wie z.B. TAPA, CSI, C-TPAT sind Teilelemente, die im Zusammenhang mit der neuen EU-Sicherheitsinitia­tive zu sehen sind. Si­cherheit entlang der gesamten Transportkette erfordert eine verlässliche Zusammenarbeit aller am Außenhandel beteiligten Unter­nehmen und staatlichen Stellen. Die Beachtung dieser neuen Sicher­heits­standards setzen beim Hersteller an und begleiten den gesamten Warenfluss über die jeweiligen Spediteure, Transportunternehmen, Exporteure, Impor­teure, Zollagenten etc. Referent war Herr Klaus Bieber, Germanischer Lloyd, Hamburg. Herr Bieber ist Fachexperte für die Prüfung und Genehmigung von Plänen zur Gefahrenabwehr gemäß ISPS-Code sowie die Überprüfung von Sicherheitssystemen an Bord von Schiffen.

Projektpartner:
Außenhandelsverband Nordrhein Westfalen e.V. (AHV)


Minderung der Steuerbelastung im Zusammenhang mit Auslandsaktivitä­ten anhand von Fall­beispielen insbesondere aus Polen, Tschechien, Slowakei und Ungarn am 29. März 2006

Projektbeschreibung: Großunternehmen reduzieren durch eine steuerlich optimale Strukturierung ihrer Auslandsbeziehungen die nationale und auslän­dische Steuerbelastung. Aber auch mittelständische Unternehmen können diese Chance nutzen. Referent war Prof. Dr. Heinz Moll von BM Partner GmbH Steuerberatungsgesellschaft in Düsseldorf. Er verfügt über langjährige praktische Erfahrungen bei der steuerlichen Strukturierung von Auslandsbe­ziehungen mittelständischer Unternehmen und ist Mitglied des Steueraus­schusses der CFE (Confédération Fiscale Européenne). In dem Seminar wurden u.a. angesprochen: Repräsentanz, Firmenpool, Vertretertätigkeit, Zweigstelle, Niederlassung, Personen­gesellschaft und Kapitalgesellschaft im Ausland. Auch die Dokumentations­pflichten im Auslandsge­schäft sowie der Einfluss der Rechtsprechung des Europäischen Gerichtsho­fes auf die deut­sche Be­steuerung von Auslandsaktivitäten wurden dargestellt. 

Projektpartner:
Außenhandelsverband Nordrhein Westfalen e.V. (AHV)


Seminar: Libyen – attraktiver Markt & Standort - Chancen & Risiken bei der Markterschließung und Marktbearbeitung sowie Finanzierungsmöglichkeiten

Projektbeschreibung: Libyen war für die deutsche Wirtschaft schon immer ein attraktiver und interes­santer Beschaffungs- und Absatzmarkt, die Beziehun­gen sind über alle Jahre hinweg sehr gut und intensiv gewesen. Zuletzt be­legte die 33. Internationale Messe in Tripolis im April dieses Jahres wie­der einmal deutlich das große Interesse der deutschen wie auch der nordrhein-westfälischen Wirt­schaft an geschäftlichen Beziehungen mit diesem Land Nordafrikas. Deutschland ist beispielsweise nach Italien der zweitwichtigste Lieferant.  Aufgrund der neuen politischen Situation, begleitet von den Libera­lisierungsbestrebungen in der einheimischen Wirtschaft und gestützt durch die derzeit hohen Einnahmen aus dem Öl- und Gasgeschäft, gewinnt dieser Markt immer mehr an Attraktivität, sowohl für den Aufbau neuer wie für den Ausbau bestehender Vertriebs- und Investitionsvorhaben. 

Projektpartner:
Außenhandelsverband Nordrhein Westfalen e.V. (AHV),
Afrika-Verein


Kurzzeitexperteneinsätze nach Albanien

Projektbeschreibung: Seminar zum Thema "Außenhandelsverbände und -dienstleistungen" sowie "Exportmarketing" in Tirana

Projektpartner:
Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft,
unterstützt durch die Deutsche Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) GmbH

Seminar von BGA und iMOVE: „Bildungsbusiness Global: Unternehmensinterne Vorausset­zungen und Strategien zur Erschließung internationaler Bildungsmärkte" 13. und 14. Oktober 2005

Projektbeschreibung: Im global wachsenden Bildungsbusiness wettbewerbs­fähig zu sein, bedeutet für Bildungsanbieter Veränderung in vielerlei Hinsicht. Es gilt unternehmensinterne Voraussetzungen für die Internationalisierung zu schaffen und neue Kompetenzen und Strategien zur Erschließung auslän­discher Märkte zu entwickeln. Für Anbieter von Bildungsdienstleistungen, die neue Märkte erschließen wollen, veranstaltete der BGA mit iMOVE am 13. und 14. Oktober 2005 ein Seminar in Berlin. Das zweitägige Seminar von iMOVE und BGA (IET-Service GmbH) diente dazu, Bildungsanbieter aus dem Bereich der beruflichen Bildung mit den internen Voraussetzungen und Stra­tegien für die Erschlie­ßung internationaler Bildungsmärkte vertraut zu ma­chen.

Projektpartner:
iMOVE,
Bundesverband des Deutschen Groß- und Au­ßenhandels e.V.


Weiterbildungsseminar:
iMOVE-Länderseminar: Weiterbildungsmarkt USA am 7. Juli 2005

Projektbeschreibung: Im Zuge der Globalisierung transformieren sich Indust­riegesellschaften in Wis­sensgesellschaften. Dies stellt Länder weltweit vor neue Aufgaben hinsichtlich Ihrer Aus- und Weiter­bildungsbedarfe. Hinzu kommt die zunehmende Liberalisierung der Märkte, die auch für die struktu­rellen Veränderungen, vor denen die Industrieländer weltweit stehen, machen auch vor den USA nicht halt. Und so werden insbesondere die bedarfsge­rechte Ausbildung heutiger und zukünftiger Human­ressourcen als wesentli­cher Faktor für eine erfolgreiche Wirtschaftsentwicklung gesehen. Im Hinblick auf die Ausrichtung an dem Bedarf der Wirtschaft und der praxisorientierten Bildung schaut man auch in den USA mit Anerkennung auf das System der beruflichen Aus- und Weiterbil­dung in Deutschland. Daher steht man einer Zusammenarbeit mit deutschen Partnern in diesem Be­reich grundsätzlich sehr positiv und offen gegenüber. Am Weiterbildungsmarkt USA interessierten deutschen Weiterbildungs­anbietern soll dieses Seminar helfen, einen Einblick in die Hintergründe und Potentiale des nordame­rikanischen Weiterbildungs­marktes zu bekommen. Dabei sollen auch gemeinsam mit den geladenen Experten über mögliche Ansätze und Strategien zur Kooperation diskutiert werden. (http://www.imove-germany.de)

Projektpartner:
iMOVE,
Bundesverband des Deutschen Groß- und Au­ßenhandels e.V.


weitere durchgeführte Seminare 

    Brasilien/Einkaufs-Absatzparadies für Außenhändler? - Aktuelle Entwicklungen beim Im- und Export am 13. Juni 2008

    VR China-Recht haben - Recht bekommen-Recht durchsetzen - Aktuelle Entwicklungen im Außenwirtschaftsverkehr" am 15.01.2008

    "Außenwirtschaftsförderung NRW-Quo Vadis?" am 26. März 2007

    Podiumsdiskussion & Erfahrungsaustausch zum Thema:  "Auftragsbeschaf­fung durch erfolg­reiche Beteiligung an internationalen Ausschreibungen"  am 9. März 2005

    "Minderung der Steuerbelastung im Zusammenhang mit Auslands­aktivitä­ten" am 6. April 2005


Projektpartner
bei diesen Seminaren war der
Außenhandelsverband Nord­rhein Westfalen e.V. (AHV).

 

 

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Aktualisiert am 19. August 2008